Transhumance IV/2011

Pyries

Jetzt gehen die Pferde wieder in's Winterquartier. Samstag suchten wir vergeblich. Es war geradezu unglaublich - den ganzen Tag zeigte sich bei aller Suche kein einziges!

Gestern wollten wir weiter suchen, doch ich kam mit meinem Transporterli nur bis Ornezan. Da steht er noch und wartet auf neue Kühlmittelschläuche. Pierre suchte an diesem Tag alleine weiter, allerdings auch nicht lange denn es zog Nebel auf.

Heute waren wir zu zweit - und unter strahlend blauem Herbstsonnenhimmel endlich erfolgreich. Wir konnten 27 Pferde in den Pferch bringen, doch nur 22 gehörten 'uns'. Von den Anderen wusste Pierre dass sie Henri (er hatte mir mit seiner Hündin geholfen die Schafe zu holen) gehören und rief ihn an, damit er sie abholt.

22 verluden wir auf 2 LKWs. Jetzt sind noch circa 33 dort.

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Pierre begeisterte mich mal wieder mit seiner Sorglosigkeit. Er erzählte, die Hengstfohlenherde, der auch Asterix angehört, sei ausgebüchst. Doch es könne ja nichts passieren, da dort ja nicht viel Verkehr sei. Wir würden sie gelegentlich suchen gehen - wenn sich die Zeit dazu findet.

Klar - die Pferde welche am höchsten in den Bergen sind müssen als erste eingesammelt werden. Wenn es schneit, können sie nicht mehr nach unten, da sie abrutschen. Sie gehen dann im Gegenteil immer weiter hoch.

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Ich freue mich schon die Pferde bald wieder hier zu haben. Verve und Vanille können Anfang nächsten Jahres an die Arbeit als Reitpferde gewöhnt werden. Für Asterix baue ich gerade eine eigene Koppel. Diese sollte heute (Dienstag) fertig werden, doch es regnet. Ist nicht lustig, bei der Arbeit nass zu werden. So gibt es immerhin neue Berichte im Blog.


© Martin Wörner 2011